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SCHMERZTHERAPIEZENTRUM |
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SEHNENANSATZERKRANKUNGEN
(Erkrankungen von Sehnenansätzen)
Sehnenansatzerkrankungen werden auch al s Insertionstendopathien, Ansatztendopathien (Ansa tztendinopathien) oder Enthesiopathien (Enthesopathien) bezeich net. Dam it werden als Oberbegriffe dege nerative (= strukturelle und fun ktionelle Abweichungen von der Nor m im Sinne einer Funktionsmi nderung betreffende) oder en tzündliche Störungen/Erkrankungen im Bereich e ines Sehnenan satzes besch rieben.
Ist die Ursache en tzündlicher Natur (die häu figste Form), so lautet die Diagnose: I nsertionstend ini tis (Ansa tztend ini tis).
Ist die Ursache degen erativer Natur, so wird der Begriff I nsertionstend inosen (Ansa tztend inosen) verwende t.
Was sind denn über haupt Sehnen?
Die Seh ne ist eine Art Stü tzgewebe, das die Insertion (= Ver ankerung, Ansatz) des Skelett muskels an der Knochenhaut herstell t, bzw. der Übertragung des Mus kelzuges auf Knoc hen an d en Muskelenden (als Ursprun gs- bzw. An satzsehne) dient. Eine Sehne besteh t aus Sehnenzellen und -faser n, dem Peritend ineum (= Sehnenhaut) und der I nterzellularsubstanz (= eine Art Füll material).
Sehnenansatzerkrankungen können theore tisch jeden Sehnenansatz im Kör per betreffen, tre ten aber bevorzugt in fol genden Bereichen auf:
Ellenbogen: Ellen bogennahe Gel enkknorren des Oberarmknochens (Epicondylus med ialis und lateralis humeri), die Ep icondylitis.
Distaler (= An teil, der von der Körper mitte weiter entfernt ist ) Unterarm / Handgelen k: infolge Überbeanspruchung des Griffel fortsatzes (Processus styloideus) der El le (Styloiditis u lnae) bzw. Speiche (Styloiditis rad ii).
Schulter: Supraspinatussehnen-Synd rom
Schambein: Grazilis-Synd rom
Knie: Patellaspi tzensyndrom (Sehnenansat z an der Kn iescheibe)
Fuß: Ach illodynie (Ansatz der Achillesseh ne)
Die wohl bekann teste Ansatztendinose ist der sog. „Tenn isarm“ bzw. "Tennisellenbogen", es l iegt eine Epicondyl itis radialis humeri vor.
Sehnenansatzerkrankungen können seh r unangenehm und schmerzhaft sein u nd im Laufe der Zeit auch ch ronisch werden.
Symp tome (= Krankheitszeichen)
Sehnenansatzerkrankungen sind gekennzeichne t durch zum Teil seh r starke Sch merzen im Bereich der bet roffenen Sehnenansätze, die au f Druck noch zunehmen, m eist mit Ausstrahlung in benachbar te Strukturen, z. B. Gelen ke. Beim Tennisarm oder auch Gol ferarm beis pielsweise ist dies das Ellenbogengelen k. Dies kann dazu füh ren, daß jede Bewegun g im beteiligten Gelenk schmerz haft wird und so zu Bewegun gseinschränkungen führt. Auch die Umgebungsmus kulatur kann zusätzl ich sehr verspannt sein. In Ein zelfällen treten leichte Gefüh lsstörungen auf.
Ultraschall und Rön tgenuntersuchung sichern die Diag nose von Sehnenansatzerkrankungen.
Mögliche Ur sachen
Sehnenansatzerkrankungen liegen im wesentlichen drei verschiedene Ursachen zu Grunde. Diese sind:
Verschleißerscheinungen als Fol ge von Überlastung (Arbeit, Spor t,…)
Entzündungen, z. B. im Rah men einer chronischen Polyarthri tis
Degenerative (arth rotische) Erkrankung
Nichtmedikamen töse Maßnahmen bei Sehnenansatzerkrankungen:
Medikamentöse Schmerztherapie:
Aku t
(= plö
tzlich einsetzend, heftig) und
su bakut (= eher schlei
chend verlaufend) können
zunächs t (vorwiegend) peripher wir
kende
A nalgetika
(=
Schmerzmittel, die am Or
t der Schmerzentstehung wirken)
ein gesetzt werden, ins
besondere sog. nicht steroidal e
Antirheumatika
(=
Rheumamittel),
aus d ieser Gruppe mögl
ichst lang wirkende und
magenschonen
de wie z.B. Meloxicam.
Beson ders magenschonend und auch en
tzündungshemmend sind die sog . COX-2
Inhibitoren, z.B. Parecox ib
oder Et oricoxib,
allerdings schein t diese Stoffgruppe m
it einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbun
den
zu sein, zumindes t bei längerer Therapie
dauer. Es bleibt abzu warten, ob Parecox
ib
und
Etoricoxib nich t auch noch vom Mar
kt genommen werden, wie schon an dere
Mittel dieser Stoffgruppe zu vor.
Bei stärkeren
sch merzhaften Muskelverspannungen können darü
ber hinaus auch
Mus
kelrelaxanzien
(= Mittel zur En tspannung von
Muskeln) (z.B.
Orphenadrin, Tol perison) verord
net werden.
Manchmal sin
d aber die
Schmerzzustän
de nur mit zentral wirken
den
Analgetika (z.B. Tramad
ol,
Tilidin, bzw. Til
idin mit Naloxon oder auc
h Morphin) (= im
Gehirn bz
w.
Rückenmar
k wirkende
Schmerzmittel)
beherrsch
bar.
Grundsätzlich soll
te aber auch bei d iesen
Schmerzen eine länger fristige Schmerzmittelverordnung wegen de
r Gefahr der
Gewöh nung oder gar
Abhän gigkeit
vermieden werden. Die Kom bination mit schmerzd
istanzierenden
Antidepressiva
(= Mittel gegen Dep ression, aber auch
bei chron ischen Schmerzen hilfreich) (z.B.
Doxe pin, Maprotilin) oder
Neuroleptika hilf t in vielen Fällen Schmerzmittel ein
zusparen.
Auch Salbenverbände können versucht werden (z.B. mit Diclofenac).
Therapeutische Lokalanästhesie (= Behand lung mit einem örtlichen Betäubun gsmittel):
Wiederholte Infil trationen mit einem l ang wirkenden örtlichen Be täubungsmittel, auch mit Zusa tz von Steroiden. Steroi de dür fen aber n ie in eine geschädigte Sehne gespritz t werden, da d iese die körpereigenen Reparatur mechanismen empfindlich stö ren.
Nicht selten er
weisen sich aber
Sehnenansatzerkrankungen als sehr har
tnäckig. In diesen Fällen komm t man um eine
gezielte Behand lung im Sinne d
er
speziellen Schmerztherapie nicht mehr heru
m.
Sehr hil freich sind
kontinuierliche Ner venblockaden
mittels vorübergehend (z.B. 1 0-14 Tage lang) ein
gepflanztem Katheter (= dünner Kuns
tstoffschlauch).
Das
ört
liche Betäubungsmittel w
ird bei dieser
Behand
lung so dosier
t, dass die g
robe Kraft erhal
ten bleibt (bei gleich
zeitiger Hemmung
der Sch
merzreizleitung), dam
it der Patien
t nicht immobil w
ird und begleitend physiotherapeu
tische Anwendungen mög
lich
bleiben. Eine solche Blockadebehandl
ung hat aber noc
h eine weitere, sehr wich
tige
(Neben-) Wirkung:
Es wer
den dabei nich
t nur schmerzleitende Nervenstrukturen blockier
t, sondern
au
ch sog. vegeta
tive Nervenanteile, woraus e
ine sehr deutliche
D
urchblutungssteigerung im Schmerzbereich resultier
t. Dies ist der Gru
nd, warum diese Behandlungs
methode
besonders bei
Sch
merzen,
die durch
en
tzündliche ((z.B. A
nsatztendinitis),
oder auch degen
erative (= abnutzungsbeding
te)
Prozesse entstanden sin
d
(z.B. Ansatztend inosen), hil
freich ist.
Daß Lokalanästhetika nich t nu r schmerzstillend sonder n auch auch entzündungshemmen d wirken, ist zw ischenzeitlich wissenschaftlich erw iesen. Wenn S ie mehr darüber er fahren wollen, so klicken S ie hier.
D ie Methoden de r modernen Sch merztherapie bieten auch op timale Voraussetzungen fü r eine Anschlußheilbehandlun g (AHB) bz w. A nschlußrehabilitation.
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Große Erfahrung, in der Klinik werden schon seit 1983 ausschließlich Patienten mit chronischen Schmerzen behandelt.
Für gesetzlich versicherte Patienten werden nach § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitations- und für Privatpatienten (auch Beihilfe) Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten.
Hohe fachliche Kompetenz, die Klinik bzw. der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer für das Fachgebiet "Spezielle Schmerztherapie", 1 Jahr Anästhesie sowie 18 Monate Physikalische und Rehabilitative Medizin.
Umfassendes Therapieangebot, Durchführung aller anerkannten schulmedizinischen und einiger naturheilkundlichen Therapieverfahren, auch Akupunktur, bis hin zur Implantation von Morphinpumpen und Rückenmarkstimulationssystemen.
Die Kostenübernahme muß aber vorher bei der Krankenkasse (auch private Kasse oder Beihilfe) beantragt werden.
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